Dipl.-Ing. Dr. techn. Hermann Reining
hon. Univ. Prof., Raumplaner
Geb. 1941 in Wien.
Studium der Architektur an der TH Wien, wiss. Assistent am Institut für Städtebau, Raumplanung und Raumordnung. Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung bei der Erforschung der Wiener Ringstraßenzone. Sachverständiger für örtliche Raumplanung bei der Niederösterreichischen Landesregierung, später auch Sachverständiger für Naturschutz ebenfalls dort (Unterschutzstellung von historischen Garten- und Parkanlagen im Bezirk Baden).
Seit 1972 Lehraufträge für "Geschichte der Landespflege" an der TU Wien, ab 1976 auch an der Universität für Bodenkultur Wien für "Geschichte der Gartenkunst", seit 2002 ebenfalls dort für "Vertiefung zur Geschichte der Gartenkunst".
Seit März 2002 Honorarprofessor für das Fachgebiet "Geschichte der Landschaftsgestaltung und Gartenkunst" am Institut für Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur in Wien. Hermann Reining gehört zu den Wissenschaftlern neben Erika Neubauer, Maria Auböck und Ralph Gälzer, die die Wichtigkeit des gesetzlichen Schutzes für historische Gärten und Parkanlagen in Österreich erkannt und dieses Ziel gefordert haben.
Etwa vierzig Beiträge in Fachzeitschriften für die Themen Städtebau und Raumplanung, Garten- und Landschaftsgeschichte, Erhaltung und Schutz historischer Gärten und Parkanlagen.
Wichtige Publikationen: 1. Die Entwicklung der öffentlich zugänglichen Grünflächen im Bereich der Wiener Ringstraße, Diss., TU Wien, 1976; 2. Historische Parkanlagen - wichtige Elemente der Kulturlandschaft, in: NÖ Naturschutzbericht 1986/87 (Wien 1988), S. 63 ff; 3. Lennés Wettbewerbsentwurf für Wiens Stadterweiterung 1857, in: Leben und Werk Peter Joseph Lennés - ein Gartenkünstler des 19. Jhs., Berlin 1991, S. 122 ff.