Titelbild Österreichische Gesellschaft für historische Gärten
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Österreichische Gesellschaft für historische Gärten

Zu allen Zeiten wurden Gärten geschaffen, Abbilder für das Selbstverständnis der Epochen. Sie sind wertvolle architektonisch-künstlerische Raumschöpfungen und Orte spezifischer Vegetation.

Die kunst- und gartenhistorischen Besonderheiten der Vergangenheit sind heute oft nicht mehr sichtbar, da Gärten starken Veränderungen unterworfen sind.

Tages- und jahreszeitliche Veränderungen prägen gestaltete Landschaften ebenso wie Überlagerungen von Gartenmoden, Nutzungswandlungen und Zerstörungen.

Historische Gärten und Parks stehen im Mittelpunkt des Interesses der Österreichischen Gesellschaft für historische Gärten. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, diese Thematik der Öffentlichkeit nahezubringen und Maßnahmen zu ergreifen, um wichtige Zeugnisse vergangener Kunst- und Kulturepochen für die Zukunft zu bewahren.

Die Österreichische Gesellschaft für Historische Gärten wurde 1991 als parteipolitisch unabhängiger Verein gegründet. Zahlreiche Aktivitäten fanden und finden seither statt. Vorträge, Symposien, Kongresse und Exkursionen, die der wissenschaftlichen und gartenhistorischen Erwachsenenbildung dienen.

Internationale Kongresse: 1994: Gartenarchitektur des Jugendstils und der Zwischenkriegszeit in Europa; 1996: Gärten zwischen Kunst und Natur - Kulturelles Erbe und/oder ökologische Oasen; 1999: Gärten der Gegenwart - Geschichte von Morgen; 2002: Gartenkunst im Bild - vermittelt durch Malerei, Literatur, Fotografie und Film; 2005: Wege, Alleen und Hecken in historischen Grünanlagen; 2007: The House of Habsburg and Garden Art; 2008: Jüdische Friedhöfe in Berlin und Wien; 2009: Historische Gärten und Marketing; 2011: Historische Gärten und Parks im Klimawandel; 2012: Die Landschaft als Archiv der Zukunft (gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur); 2013: Der Barockgarten in Österreich aus europäischer Perspektive; 2014: Grünräume der 1950er- und 1960er-Jahre; 2017: Klösterliche Gartenkultur und Gartenkunst; 2019: Gärtnerische Netzwerke - Von Hofgärtnern und Bundesgärtnern

Internationale Zusammenarbeit / Restaurierung: Die Zusammenarbeit mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung im In- und Ausland und die Unterstützung von privaten und öffentlichen Aktivitäten zur Restaurierung historischer Gärten und Parkanlagen.

Die Organisation von Ausstellungen und audiovisuellen Produktionen.

Die Durchführung von Forschungsvorhaben, Dokumentationen und Publikationen im Zusammenhang mit eigener Forschung, wie u.a. "Historische Gärten in Österreich - Vergessene Gesamtkunstwerke", Böhlau Verlag, 1993 und die Schriftenreihe "Österreichische Gartengeschichte" (derzeit zwei Bände). Zweimal jährlich erscheint die Zeitschrift "Historische Gärten".

Wichtiger Bestandteil der Aktivitäten sind Exkursionen zu österreichischen Gärten und Parkanlagen. Reisen unter wissenschaftlicher Leitung führten auch ins Ausland, bisher nach Deutschland, England, Schottland, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Schweiz, Indien, Iran, Russland, Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn.

 

Photonachweis: Entwurf für den Garten von Schloss Klesheim, Franz Anton Danreiter, 1744. Foto: Salzburg Museum
Photonachweis: Entwurf für Hellbrunn, Franz Anton Danreiter, Salzburger Barockmuseum, Foto: Christian Hlavac
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